Gewässerpflege-Ärger - die Interessengemeinschaft


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Irrtümer Gewässerpflege

HERANZIEHUNG Alle Infos

Die drei häufigsten Irrtümer der Gewässerpflege:


IRRTUM 1: Viele glauben der Gewässerpflegeverband kümmert sich um die Unterhaltung aller Gewässer.

Die Realität ist eine andere!

Der Gewässerpflegeverband Ammersbek-Hunnau hat nämlich in seiner Satzung § 4 eine auf den ersten Blick vermeintlich harmlose Formulierung:




Im Klartext bedeutet diese Formulierung aber: Der GPV fühlt sich nur ausgewählte Gewässer zuständig.

Zur Verdeutlichung soll die Gemeinde Großhansdorf dienen:

==> Der GPV fühlt sich dort gerade einmal für einen Wasserlauf zuständig

==> Den riesigen Teich Groten Diek muss die Gemeinde beispielsweise selber aufwendig unterhalten.

Die Gemeinde berichtete darüber sogar in einer Pressemitteilung. Die FDP Großhansdorf hat die Sanierung des Teiches auf Ihrer Internetseite auch mit Fotos dokumentiert.


==> Aber auch Grundeigentümer müssen in Großhansdorf Gewässer 2.Ordnung unterhalten.

Der Landrat hat dem GPV von der Unterhaltung befreit. Begründung: Er hält die Unterhaltung durch den GPV einfach für unzweckmäßig.

Die Realität: Der GPV ist oft nur eine von drei Säulen der Gewässerunterhaltung!


IRRTUM2: Der Gewässerpflegeverband führt selbst die Unterhaltungsarbeiten durch.

Der GPV Ammersbek-Hunnau hat weder eigenes Personal zur Unterhaltung, noch Maschinen, noch das Fachwissen für die Unterhaltungarbeiten!

Die Unterhaltungsarbeiten werden als Aufträge an Fremdfirmen vergeben. Diese Unternehmen schreiben dann Rechnungen dafür, die der GPV bezahlt.

Um überhaupt die Arbeiten planen zu können, wird die Hilfe eines externen Ingenieurs in Anspruch genommen. Dieser wird dafür bezahlt!


Einzig durchgeführt werden vom GPV einmal im Jahr sogenannte Gewässerschauen. Dabei gehen Freiwillige an den Wasserläufen laut dem Gewässerverzeichis (siehe oben Ausriss) entlang. In Großhansdorf sind dabei auch schon mal der Bürgermeister oder die Mitarbeiterin vom Umweltamt.

Die Realität: Der GPV ist im Prinzip nur ein riesiger Verwaltungsapparat. Hin und wieder trifft sich mal der Vorstand (hier dominieren die Landwirte), mal tagt der Verbandsausschuss. Alle fünf Jahre dürfen dann auch normale Mitglieder einmal zusammenkommen. Die Treffen sind allerdings meist morgens um 10.30 Uhr, so das sich nur ein kleiner Kreis einfindet.

IRRTUM3:
Der GPV arbeitet günstig.

Unterlagen vom GPV belegen, dass 2/3 der Einnahmen von Verwaltungskosten verschlungen werden. Da werden zwei Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle vom Amt Bargteheide-Land mit mehreren zehntausend Euro bezahlt, da kassiert der Verbandsvorsteher mehrere tausend Euro Aufwandsentschädigung, und, und, und.

Das Ganze nur, um Mitglieder zu verwalten und Aufträge an Fremdfirmen zu vergeben.

Die Gewässerpflege könnte wesentlich günstiger durch die Gemeinden/Städte durchgeführt werden. Dort werden sowieso schon Aufträge für die eigene Gewässerunterhaltung (siehe IRRTUM1) vergeben.

Allein beim GPV Ammersbek-Hunnau könnten so rund 100.000 Euro Verwaltungskosten gespart werden.


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